Stylische Ablagetipps

Das leidige Thema Büro und Aktenablage hat leider oft ein allzu verstaubtes Image. Daran wird es wohl auch liegen, dass es kaum jemanden Spaß macht, Briefe und Unterlagen die eintrudeln, abzuheften und einzusortieren. Hinzu kommt, dass Ordner, Ablagesysteme und Trennstreifen als Standardprodukt nicht allzu hübsch in der Wohnung aussehen. Damit beginnt ein Teufelskreis. Hat es einmal angefangen, so führt dies schnell zu einem Stapel oder dem uns allen bekannten Chaos in einer Schublade. Das Unheil nimmt weiter seinen Lauf und die Motivation alles einzusortieren nimmt immer weiter ab. Doch das muss nicht so sein und das möchten wir euch heute mit 3 einfachen Ideen / DIY beweisen. Ihr braucht nicht viel Zubehör, die einmalige Umsetzung ist einfach. Danach könnt ihr die einfachen Tricks in euren Alltag integrieren und das oben beschriebene Horror-Szenario gehört zur Vergangenheit. Auf geht’s, von der Schublade des Todes zu einem top Organisationssystem:

Ihr braucht:

Hängeregister

Aufbewahrungsbox

Kraftpapier oder anderen Tonkarton

weißes Papier, Stifte oder Drucker

einfarbige Aktenordner

Label Maker

Kleberoller

Erste Hilfe Hängeregister

Viele von uns kennen diese meist aus Arztpraxen zum Sortieren von Patientenakten oder aus der klassischen Verwaltung. Meiner Meinung nach sind sie auch super für den Privathaushalt geeignet. Grundgedanke ist, dass sie die Stapelbildung vermeiden sollen. Denn häufig lohnt es sich nicht, jedes Anschreiben/Rechnung/Zettel einzeln in den richtigen Ordner einzusortieren, weil es viel zu lange dauern würde. Allerdings kann man mit einem Hängeregister einen Zwischenschritt einfügen, der hilft eine Grundordnung zu halten. Das System ist einfach, die Seiten werden in Unterkategorien eingeteilt und mit einem schnellen Handgriff von oben in die einzelnen Mappen gesteckt. Diese müssen nicht signalfarben oder standard-beschriftet sein, wie wir es vom Arzt kennen, es gibt sie auch in schlichten Varianten wie weißem Papier. Für den Sammler selbst könnt ihr euch eine Sammelkiste kaufen oder basteln oder – Achtung Geheimtipp- einfach bei Ikea einen Kallax Einsatz zweckentfremden. Dieser passt von den Maßen her perfekt für Din A4. Einmal einsortiert, sollte man von Zeit zu Zeit daran denken die Aktenpakete in ihre tatsächlichen Ordner umzusortieren, was auch schon zum nächsten Thema führt:

Ein schöner Rücken kann auch entzücken

Das A und O, um den passenden Ordner schnell zu finden und diese auch ordentlich und ansprechend aufzustellen, sind passende Ordnerrücken. Diese strukturieren eure einzelnen Kategorien. Je nachdem, was euch gefällt, könnt ihr euch dafür am PC austoben oder mit der Hand schreiben. Für ein einheitliches Erscheinungsbild im Regal ist es nur wichtig, dass ihr euch für ein Konzept entscheidet und dieses an allen euren Ordnern anwendet. Praktisch ist auch die Verwendung von Kürzeln für die einzelnen Kategorien.

Mögliche Aufteilung:

Versicherungen

Bildung

Kfz

Wohnung

Auf die Inneren Werte kommt es an

Abhängig davon wie viele Ordner und Oberkategorien angelegt werden, unterscheidet sich auch die Aufteilung innerhalb der einzelnen Aktenordner. Dabei spielt auch eine Rolle, ob ihr schmale oder breite Ordner verwendet, dass muss man je nach Thema individuell entscheiden. Anstatt der typischen bunten Register kann man ganz einfach aus A4 Papierseiten in weiß, schwarz oder braun sowie schmalen ausgeschnittenen Papierstreifen ein individuelles Register erstellen. Danach klebe ich alles mit einem Kleberoller zusammen und beschrifte schnell und einfach mit einem Label-Maker. So sieht die Schrift durchgehend ordentlich aus, kann aber doch leicht ausgetauscht werden.

„Ordnung ist das halbe Leben“

Heinrich Böll

Da mag wohl etwas Wahres dran sein, aber vor allem kann es auch der halbe Tag oder das halbe Leben sein, wenn man etwas Bestimmtes dringend sucht. Deswegen solltet ihr den Aufwand eure Ablage zu strukturieren nicht unterschätzen.Vor allem das Aufteilen der bestehenden Unterlagen kann, je nachdem wie ich bisher sortiert habt, schon länger dauern. Allerdings holt man in der Zukunft die Zeit wieder rein, denn wird dann etwas gebraucht, sind es meist nur zwei Handgriffe. Das ist der Vorteil, wenn man schließlich einfach weiß, wo was steht. Wenn es dann auch noch stylisch aussieht, hat sich die ganze Aktion doch gelohnt. Wie bewahrt ihr eure Dokumente aktuell auf, bzw. habt ihr weitere Ablagetipps? Verratet es mir gerne in den Kommentaren, eure Mila


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