Von Winter-Depression und Weihnachts-Spirit

Es ist lange her, dass ich Zeit hatte meine Gedanken in Worte zu fassen und etwas zu schnacken. Besonders der Dezember ist einfach ein anstrengender Monat. Dieses Jahr war gefühlt dreifach mehr Stress als sonst und das, obwohl ich ausnahmsweise rechtzeitig alle Geschenke hatte. Ich bin sonst eher der Last-Minute-Shopper!

Nichtsdestotrotz ist es jetzt umso schöner einmal wieder zur Ruhe zukommen und die Gedanken schweifen zu lassen. Jedoch ist dies nach soviel beruflichen und privaten Stress gar nicht so einfach. Denn die Gedanken kreisen weiter und das kann einen wahnsinnig machen. Besonders im Winter steigt dann auch noch die Unzufriedenheit, es wird früh dunkel und gefühlt ist der Tag zu Ende, noch eher dieser begonnen hat. Am liebsten würde ich dann meinen Kopf in den Sand stecken und nichts weiter tun. Das verbreitet natürlich noch mehr schlechte Laune. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt.

Zwei Optionen

Eigentlich hat man jetzt zwei Optionen. Entweder verkriechen oder neu durchstarten und raus aus dem Trott. Ich weiß, das fällt schwer. Auch mich hat die Winter-Depression etwas ergriffen, ich hatte einfach keine Lust auf irgendetwas. Was da hilft? Dafür gibt es kein allgemeingültiges Rezept. Ich glaube, was wirklich hilft, ist der Wille da raus zu kommen. Sich konzentrieren auf das, was bevor steht und auch einfach mal den inneren Schweinehund überwinden.

„Glaube, dass es machbar ist!“

Passender hätte dieser Spruch aus meinem letzten Glückskeks nicht sein können. Noch gefangen in den Gedanken muss man manchmal auch glauben. Einfach daran glauben, dass es besser wird und man es schafft, was man sich vornimmt. Egal ob es beruflich ist oder privat, ohne einen Glauben daran kann es doch nur schiefgehen oder? Auch Weihnachten lässt mich immer etwas mehr an mich glauben, denn ich liebe diese Zeit des Jahres. Ich kann etwas abschalten und reflektieren. Damit ich wieder neu durchstarten kann, genieße ich den Weihnachts-Blues und treibe dahin bei kitschigen Retro-Filmen. Denn früher ging auch alles weiter, wir entwickeln uns ebenso weiter und der Glaube daran, dass alles gut wird, stärkt mich für neue Aufgaben. Was hilft euch bei missmutigen Gedanken? Woran glaubt ihr? Eure Tiffy

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