Kuchenglück – weil backen einfach glücklich macht

Gerade bei uns beiden Naschkatzen trifft das auf jeden Fall zu. Damit ist nicht nur Kuchen und Desserts naschen gemeint, sondern auch das Backen selbst. Im Gegenteil zum Kochen, wo vieles Intuitiv geschieht und auch Rezepte nach persönlichen Vorlieben erweitert und angepasst werden können, geht es beim Backen anders zu. Rezepte und vor allem Backzeiten sollten präzise eingehalten werden, damit das Gewünschte auch gut gelingt. Dafür werden Rezepte von Generation zu Generation häufig von der Oma oder Mutter an die Tochter weitergegeben und gleichzeitig wie ein Schatz gehütet. Freilich hat jede Generation dabei ihr Vorlieben oder Trends, aber es gibt auch Klassiker oder Gebäcke die man mit einem bestimmten Erlebnis oder Personen verbindet.

„Ein Jahr ohne Kuchen ist möglich – aber sinnlos“ – Unbekannt

Zimtschnecken für alle

So hatten wir nach dem letzten Stockholm Trip, schnell die Zimtschnecke als Erinnerung mit im Gepäck und das Gebäck hat sich für den mitgereisten Freundeskreis zur nostalgischen Erinnerung an den Urlaub entwickelt. Umso begeisterter waren wir, dazu ein Rezept im neuen Postkartenkalender „Kuchenglück durchs Jahr 2020“, entdeckt zu haben. Dank arsEdition durften wir diesen bereits vorab exklusiv unter die Lupe nehmen und haben Spannendes entdeckt. In Wochen gegliedert, begleitet der Aufsteller durchs Jahr und bringt Frische in jede Küche. Durch den praktischen Tischaufsteller kann er direkt auf der Küchenarbeitsplatte platziert werden. Monatlich berichten darin Hobby Bäckerinnen von ihren Lieblingsrezepten – da mussten wir natürlich direkt eines austesten.

Kuchentratsch

Der Kalender entstand nämlich mit Unterstützung des Münchner Start-Ups „Kuchentratsch“. Dieses hält was der Name verspricht, dort werden täglich Kuchen für jede Gelegenheit gebacken. Mit „Tratsch“ kommt dann noch die soziale Komponente ins Spiel. Denn es handelt sich um eine Backstube für Seniorinnen und Senioren. Jeder von uns weiß ja aus der eigenen Kindheit, den besten Kuchen gibt’s von Oma. So erreicht das Start-Up mit seinem Konzept direkt zwei Aspekte. Zum einen den Seniorinnen und Senioren eine erfüllende Tätigkeit bieten und damit allen anderen die Möglichkeit in den Genuss von handgebackenen Spezialitäten zu kommen.

Direkt aus dem Herzstück der Backstube stammen die gesammelten Rezepte und Sprüche des Tischkalenders, wo 50 RentnerInnen täglich backen und 7 Mitarbeiter diese beim Vertrieb sowie der Logistik unterstützen. Fun Fact: Jede Woche werden dort um die 1000 Eier verbacken und finden in ihrer schönsten Form den Weg zu Brautpaaren, Familien oder Firmenkunden deutschlandweit. Damit ging die Vision der damals 24-jährigen Gründerin Katharina Mayer auf der Suche nach dem perfekten Kuchen voll auf. Ursprünglich mit 6 älteren Damen gestartet, entwickelte sich „Kuchentratsch“ nach einer Crowdfunding-Kampagne zu einer professionellen Anlaufstelle. Auch wir sind von Idee und Umsetzung des Konzeptes begeistert, welches so vielen RenterInnen einen erfüllten Alltag schenkt. Das merkt man auch dem Kuchenkalender an, in dem die Stimmung der Münchener Backstube in unsere Küchen nach Hause transportiert wird.

Glück verschenken leicht gemacht

Doch nicht nur das Backen und essen macht glücklich – wir können das Glück auch teilen. Die einzelnen Seiten sind im Postkartenformat angelegt und können dadurch auch an Freundinnen weitergegeben und verschickt werden. Denn Glück vermehrt sich, wenn man es teilt. Gerade in der heutigen schnelllebigen und digitalen Zeit, sind handgeschriebene Briefe eine Seltenheit und gleichzeitig so etwas Schönes. Man kann sich bewusst Zeit für den anderen nehmen und ein paar persönliche Zeilen als Gruß verschicken.

Die Rezepte werden im Tischkalender perfekt durch Sprüche und Zitate rund ums Thema Backen ergänzt. Und sind wir mal ehrlich, ein bisschen Bäckerin steckt doch in jedem von uns. Selbst für Anfänger bietet der Kalender einfache Rezepte, die jeder ohne großes Equipment umsetzen kann. Stimmungsvolle Bilder von den Ergebnissen lassen einem dabei schon beim durchblättern das Wasser im Mund zusammen laufen. Dabei kommt keine Jahreszeit zu kurz und man findet auch die passenden saisonalen Zutaten auf dem Markt, wie Äpfel oder Beeren.

Ran ans Nudelholz

Also nichts wie ran ans Nudelholz und losgelegt, denn wer jetzt noch keine Lust auf Kuchen hat ist selber schuld. Wir jedenfalls können den Start von 2020 kaum noch erwarten um endlich loszulegen. Mal sehen wir oft man das Umsetzen von Rezepten im Alltag tatsächlich unterbekommt. Sind wir mal ehrlich – nicht schmeckt besser als das erste mal beim Backen vom Teig zu naschen. Scheut euch nicht, ein bisschen Spaß muss sein, denn sonst wäre das Erwachsenen Leben ja langweilig. Und wer es doch nicht schafft, kann zum nächsten Fest immer noch auf die Hilfe der Münchner SeniorInnen von „Kuchentratsch“ zurückgreifen. In diesem Sinne freuen wir uns jetzt schon auf ein glückliches 2020 für Alle! Was ist euer liebstes Rezept, was ihr im neuen Jahr unbedingt mal wieder umsetzen wollt? Verratet es uns gerne in den Kommentaren, eure Mila.

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