Ich stecke nun mittendrin in den Hochzeitsvorbereitungen – nur noch 4 Monate und dann wird es ernst! Ich habe mich schon immer auf die Planung gefreut, da ich es liebe zu planen und Listen zu erstellen. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die ich gerne vorher gewusst hätte.

Dinge, die euch keiner vorher sagt

Eigentlich ganz einfach so eine Hochzeit, oder? Du brauchst eine Location mit Essen und Trinken, ein Standesamt für die Trauung und natürlich was zum Anziehen für das Brautpaar. Da hat man die wichtigsten Dinge schon fast zusammen, noch die Einladungen raus und fertig. Der Junggesellinnenabschied wird ja zum Glück nicht vom Hochzeitspaar organisiert. Obwohl man zumindest Wünsche äußern sollte, sonst könnte es böse Überraschungen geben.

Wünsche zum JGA äußern

Da fängt es nämlich schon an, denn ich hab komplett andere Vorstellung als meine Trauzeugin oder besser gesagt gar keine Vorstellungen aber ihre Vorschläge sind es nicht. Als sie mich gefragt hat, was ich machen möchte, war ich ratlos. Ich bin es eigentlich auch immer noch, denn es soll was Besonderes sein aber was so richtig, da hab ich keinen Plan. Ich hoffe, sie schafft da einen guten Mittelweg aus ihren Ideen, die nicht meine sind und meine geringen Wünsche, die schwer umzusetzen sind. Mich hat tatsächlich überrascht, dass es so weit auseinander geht, wie die Vorstellungen für den JGA sind. Also gebt da auf jeden Fall Ideen und Anregungen an eure Trauzeugin und sagt, was ihr auf gar keinen Fall wollt.

Versteckte Kosten sind Überall

Ihr habt euch ein Budget gesetzte? Gut, nehmt nochmal ein Drittel drauf! Das Budget, welches wir uns am Anfang gesetzt haben, hat sich inzwischen verdoppelt. Denn abgesehen davon, das Location und Verpflegung bereits 50% des Budgets ausmachen, kommen unzählige kleine Dinge zusammen, welche man vorher kaum bedenkt. Also auf jeden Fall detaillierte Liste mit Budget aufstellen und dann schauen, was rauskommt und nochmal etwas Puffer obendrauf für Unvorhergesehenes. Dabei hilft natürlich perfekt ein Hochzeitsplaner-Buch, dieses habe ich über Dawanda bestellt und personalisieren können. Denn trotz unserer detaillierten Listen, kommen immer wieder Kleinigkeiten dazu, wie z.B. ein Tanzkurs. Ebenfalls solltet ihr für die Papeterie genügend einplanen, denn es werden meist nicht nur Einladungen, sondern auch Platzkarten, Danksagungen, Menü- und Getränkekarten benötigt.

Traum-Location finden

Wir dachten, wir müssen alles nochmal verschieben, da die Traum-Location wirklich schwer zu finden war. Dabei haben wir nur 2 Ansprüche, wir möchten einen großen, rustikalen Raum und unsere Gäste sollen mit uns dort übernachten können. Nicht viel oder?! Schwer war es trotzdem, denn entweder war der Raum zu klein oder es gab zu wenig Schlafmöglichkeiten. Ganz abgesehen davon, gab es die absurdesten Regelungen wie ein Lärmmessgerät. Wer möchte schon, dass auf seiner Hochzeit die Musik ausgeht, weil man zu laut war?! Stellt also so viele Fragen wie möglich, auch wenn sie noch so absurd sind. Manche erzählen sehr viel von sich und geben auch Anregungen, wie z.B. eine Kindersitterin, wenn es viele Kinder unter den Gästen gibt (da sind sie wieder, die versteckten Kosten!).

Hochzeitsplanungen

Am Ende haben wir es doch geschafft, unsere Traum-Location zu finden. Gebt also nicht auf, sie wird kommen und gebt euch nicht mit weniger zufrieden. Denn im besten Fall wird es einmalig in eurem Leben bleiben! Da darf es was Besonderes sein, oder? Eure Tiffy

Die tollen Fotos sind bei einem spontanen Shooting bei Kakteen Haage mit Novemberlights Photography aus Jena entstanden.

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